Enteignung - Taurus Banque Privee

Direkt zum Seiteninhalt

Enteignung


 
Verdacht der stillen Enteignung

Zur Sanierung des US-Staatshaushaltes wurden im Jahr 1933 die Bank-Schließfächer der Bürger im Beisein von Finanzbeamten geöffnet und vorhandenes Gold in Staatsbesitz überführt. Es ist daher nicht abwegig, dass sich Ähnliches unter dem Mäntelchen von Steuerhinterziehung und Geldwäsche wiederholen wird. Bargeld und Gold würden dann unter diesem Vorwand beschlagnahmt oder in ein Guthaben bei der lokalen Bank umgewandelt. Mit Beginn von 2016 werden weiter Artikel lanciert, den 500-Euroschein oder das Bargeld insgesamt abzuschaffen. Gezielte Inflation, Herkunftsnachweis und Seriennummernspielchen passen hier in das Konzept der Zentralbank wie die terminierte Veröffentlichung der "Panama Papers".

Der Verdacht liegt nahe, dass es in Wahrheit um die praktische Durchsetzung der Sparerenteignung geht, die bereits seit Jahren mit immer aggressiveren Eingriffen der Notenbanken betrieben wird; dies im verzweifelten Versuch, die untragbaren Schuldenberge doch noch irgendwie tragbar zu halten.

Bargeld von einer Notenbank zu horten, deren erklärtes Ziel die Entwertung eben dieses Geldes ist, ist offensichtlich keine gute Idee. Da bietet es sich an, auf solide Währungen auszuweichen. Die Schweizer Notenbank, obwohl ebenfalls schon weit vorangeschritten auf dem Weg in den Negativzins, plant offiziell noch nicht, den höchst effizienten 1000- Franken-Schein abzuschaffen. Da die Schweiz die Negativzinsen nicht hat, um Schuldenberge zu stabilisieren, sondern um eine weitere Aufwertung des Franken aufgrund der Flucht aus den anderen Währungen zu verhindern, dürfte es auch nicht zu Versuchen kommen, das Geld zu entwerten.

Auf Grund dieser Entwicklung ist es ratsam, einen Großteil seines Bargeldes in Schweizer Franken umzuwandeln und privat zu Horten. Wer auch der Schweiz nicht traut, dem sei in Erinnerung gerufen, dass die Lagerung von Gold genauso effizient ist wie die Lagerung von 1000-Franken-Scheinen. Gold kann man nicht für wertlos erklären, auch ohne Herkunftsnachweis bleibt es wertvoll.

Der Run auf Bankschließfächer außerhalb Deutschland ist derzeit sehr groß. Diese Orte sind jedoch mit dem Manko behaftet, auf Regierungsbeschluss geöffnet zu werden. Die bessere Lösung ist hier, sich um ein privates und anonymes Depot mit jederzeit freiem Zugang in einem Land umzuschauen, wo das Eigentumsrechte sicher und ein Zugriff ausgeschlossen ist. Nur kleinere Geldbeträge sollten zu Hause lagern. Ebenfalls sind Gold- oder Silbermünzen als eiserne Reserve von Vorteil. Dass sich eine Institution wie die Münchner Rück dazu entschlossen hat, Bargeld und Gold in ihren Tresoren zu lagern, sollte als ein mahnendes Zeichen verstanden werden.


Zurück zum Seiteninhalt